Auf den Spuren Wallensteins bei Nürnberg

Wieder einmal war das Wetter vor der Wanderung winterlich kalt mit Glätte. Das hielt einige davon ab mitzugehen. So waren es 36 Unentwegte, die mit dem Bus in Stein den Einstieg in den Wallensteinweg erreichten. Die Bezeichnung des Weges geht auf die Zeit des „Dreißigjährigen Kriegs“ zurück. Im Bereich der Orte Oberasbach, Zirndorf und Stein errichtete der kaiserliche Feldherr Wallenstein 1632 ein Feldlager zur Belagerung des protestantischen Nürnbergs. Mit seiner Ausdehnung und der darin untergebrachten rund 60.000 Menschen, bestehend aus Infanterie, Reitern und Tross, gilt es als bisher größtes Feldlager weltweit.

Durch die von Dieter Fischer erstellten und im Bus von Hans Werther vorgetragenen geschichtlichen Zusammenhänge und die am Weg angebrachten Informationstafeln waren die Örtlichkeiten und Verhältnisse gut nachzuvollziehen.

Bei sonnigem Wetter und weitgehend guten Wegen führte die Route entlang des Hainbergs durch eine heideartige Landschaft und dann neben der Rednitz nach Oberasbach. Im weiteren Verlauf ging die Wanderung durch die Auen der Bibert, eines kleinen Nebenflusses der Rednitz, nach Zirndorf.

Vorbei an Wohnsiedlungen wurde schließlich im Zentrum des Ortes der Zirndorfer Bräuschenk erreicht. Bei der Schlusseinkehr in dem urigen Lokal schmeckte das gute Essen und die Zirndorfer Biere.

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